herzlich willkommen auf meiner Homepage. Ich habe sie vor einigen Jahren eingerichtet, weil ich hoffte, dass einige der Texte und Bilder auf ein gewisses Interesse stoßen könnten. Die meisten Beiträge stehen in einem mehr oder weniger engen Zusammenhang mit meiner Arbeit für die Zeitschrift Unterricht Biologie. Aber auch meine Arbeit an dem Buch über Adelbert von Chamissos Weltreise hat ihren Niederschlag in einigen Aufsätzen gefunden.
Tatsächlich war dieses Interesse bisher deutlich größer, als ich ursprünglich vermutet hatte. Das freut mich natürlich und motiviert mich, weiter zu machen. Ein Thema, dem ich mich in letzter Zeit verstärkt gewidmet habe, ist die Bedeutung von spontaner und wenig gepflegter Vegetation für den Erhalt der Biodiversität in dicht besiedelten Gebieten (vgl. z. B. „Der grüne Pelz„, „Wachsen lassen„, „Saumbiotope„, „De Vriesentopf„, „Verwilderung fördern„).
Ich habe die Beiträge der Übersichtlichkeit wegen in verschiedene Themenbereiche eingeteilt, wobei ich manche Aufsätze mehreren Themenbereichen zugeordnet habe.
Wilfried Probst
Blumenschmuck am Autostellplatz
Zwischen Autostellplatz und Zaun zum Nachbargrundstück haben sich ganz freiwillig Jacobs-Greiskraut und Weißfilziges Greiskraut angesiedelt (Foto W. Probst 19. Juni 2026)
Am Platz um den Autostellplatz und die Mülltonnen haben wir noch nie etwas angepflanzt. Trotzdem hat sich in den ganzen Jahren hier immer wieder abwechselnd eine blütenreiche Flora entwickelt. Vor zwei Jahren kamen Nachtkerzen dazu, dieses Jahr nicht nur das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris syn. Senecio jacobaea) sondern auch das in die nahe Verwandtschaft dieser Pflanzenart gehörende Weißfilzzige Greiskraut (Jacobaea maritima, syn. Senecio maritima), das man bei uns vor allem in seiner sterilen Form – also noch vor der Blütenentwicklung – in wechselnde Bepflanzungen von städtischen Rabatten und Friedhofsanlagen kennt. So etwas nennen Gärtner eine „Strukturpflanze“. Aber nun muss es einigen Exemplaren in der weiteren Nachbarschaft doch gelungen sein, Blüten und Flugsamen zu entwickeln, denn nur so konnten sie den Weg in unserem Garten finden. Heimat dieser salztoleranten Pflanze sind die felsigen Küsten des ganzen Mittelmeergebietes, wo sie oft aus schmalen Felsritzen heovorsprosst.